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Schlafapnoe: Symptome und Behandlung

21. Dezember 2023

Schlafapnoe ist eine ernste Schlafstörung, die durch wiederkehrende Atemaussetzer während des Schlafs gekennzeichnet ist. Die häufigste Form, die sogenannte obstruktive Schlafapnoe (OSA), tritt auf, wenn die Muskulatur im Rachenraum während des Schlafs erschlafft und die Atemwege blockiert. Dies führt zu kurzzeitigen Atemstillständen, die den Schlafzyklus stören.

Symptome von Schlafapnoe können vielfältig sein. Dazu gehören lautes Schnarchen, abruptes Erwachen mit Atemnot, häufiges nächtliches Wasserlassen, morgendliche Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, und vor allem Tagesmüdigkeit. Letztere resultiert aus den gestörten Schlafphasen, insbesondere der Tiefschlafphase, die für die Erholung des Körpers wichtig ist.

Die Risikofaktoren für Schlafapnoe umfassen Übergewicht, Alter, Geschlecht (männlich), genetische Veranlagung, Rauchen und Alkoholkonsum. Unbehandelt kann Schlafapnoe schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, und erhöhtes Risiko für Schlaganfall.

Die Diagnose erfolgt durch eine Schlafstudie (Polysomnographie), bei der während des Schlafs verschiedene Parameter wie Atemmuster, Sauerstoffgehalt im Blut und Hirnaktivität gemessen werden. Die Behandlungsmöglichkeiten variieren und können lebensstilbasierte Ansätze wie Gewichtsreduktion und Schlafpositionsoptimierung umfassen. In schwereren Fällen werden Atemgeräte wie Continuous Positive Airway Pressure (CPAP) eingesetzt, um die Atemwege offen zu halten.

Es ist entscheidend, Schlafapnoe frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um möglichen Komplikationen vorzubeugen und die Lebensqualität zu verbessern. Betroffene sollten ärztlichen Rat suchen, wenn sie Symptome bemerken oder Risikofaktoren aufweisen.